Ev. Melanchthongemeinde Griesheim
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Eine Betrachtung des Altarbildes der Melanchthongemeinde Thema: „Speisung der 5000“ v. Lies Ebinger 1989

Das Altarbild im Kirchraum der Melanchthongemeinde wurde von Lies Ebinger in Bad Ems als erster Schritt der Innenraumgstaltung anlässlich des 25. Jubiläums der Melanchthongemeinde v. 1. – 12. November 1989 geschaffen und bei dieser Gelegenheit der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Thema ergab sich aus einem Anstoß zweier Predigten, die Günter Mappes und Heinrich Mohn im Zusammenhang mit der Kirchenvorstandswahl 1985 - und doch unabhängig voneinander - gehalten hatten. Beide Predigten hatten dieselben Grundgedanken und sahen in Joh. 6, 1 – 15 („Die Speisung der 5000“) eine besondere Botschaft an die Melanchthongemeinde in dem Auftrag Jesu an seine Jünger: „Gebt ihr ihnen zu essen!“. In den folgenden Jahren, besonders 1986/87 wurden im Kirchenvorstand Grundlinien zu einem Gemeindeaufbaukonzept festgelegt, die zusammen mit der damaligen Gemeindepädagogin Birgit Reuß erarbeitet worden waren und sich dann für den Gemeindeaufbau auswirkten. Dabei blieben jene Impulse des Altarbildes stets wirksam.

Altarbild.jpgAusgangspunkt für die Gestaltung des Altarbildes ist also die Geschichte von der „Speisung der 5000“ nach Joh. 6. Unser Blick mag zuerst auf den kleinen Jungen fallen, der Jesus die zwei Fische und fünf Brote darreicht, damit er sie segne. – Solch gesegnete Gaben vermehren sich dann während der Austeilung, um alle auf der rechten Seite des Altarbildes stehenden Menschen zu sättigen. Es sind nicht nur Erwachsene, sondern bewusst auch Kinder, es sind Männer und Frauen. Sie blicken in verschiedene Richtungen so als sollten sie auf die unterschiedliche Richtungen christlicher Konfessionen hinweisen. Niemand soll fehlen, wenn der Herr seine Gaben austeilt, niemand ohne Speise bleiben. So groß ist die Barmherzigkeit unseres Herrn. – Wichtig ist dabei wohl, dass die Vermehrung der Gaben daran hängt, dass sie gleichsam im Kreuz gebrochen werden, ein Zug, der nicht aus Johannes 6, sondern den übrigen Evangelien stammt, in denen wir dieses Motiv noch vier Mal finden. Ungebrochenes ist für unseren Herrn nicht brauchbar zum Bau seines Reiches. Wo Menschen sich und ihre Gaben für ihn einsetzen, so wie sie sind, wird nicht SEIN Reich, sondern das eigene Ego gebaut. Zudem verändern die Brote ihre Farbe, sobald sie das Mal an sich tragen, gebrochen zu sein. Sie werden zum Teil weiß, das heißt, sie werden Abendmahlsbrot, Leib Christi, Speise zum ewigen Leben, „das Brot des Lebens“. Andere ändern ihre Farbe kaum, sie sind gesegnete Gaben der Liebe, zur natürlichen Sättigung bestimmt. – Dass aber eben das Abendmahl im Blick ist, zeigen auch die Trauben und die Weinblätter am rechten Rand des Altarbildes. Zugleich mag auch Jesu Wort aus Joh. 15 anklingen: „Ich bin der Weinstock, Ihr seid die Reben, wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.“ ( Joh. 15, 5 ) –

Aber nochmals zurück zum Brot, zu den Broten: Sie sind gleichsam eingebettet in dreißig Ähren, die z. T. durch ihre kräftigen Körner auffallen. Und schaut man rechts unter das Ährenband, so mag man ein Samenkorn in seinen Schichtungen erkennen, ein Korn, das bestimmt ist, in der Erde zu vergehen, damit es Frucht bringe, dreißigfältig, sechzigfältig oder hundertfältig. – Aus solchem Vergehen des Gesäten wächst das Reich Gottes, wird der Hunger der Menschen gestillt. So finden wir auch hier ein Bild für Christus und den Christen in seiner Lebensbestimmung.

Im Mittelpunkt, in der Mitte des ganzen Bildes aber steht das Kreuz. Es gibt damit auch dem asymmetrisch angelegten Kirchraum sein Zentrum. Christus, der gekreuzigte und auferstandene Herr, das Haupt seiner Gemeinde, die Mitte des Evangeliums und die Mitte unseres Lebens ist Mitte auch jedes Gottesdienstes, Mitte der feiernden Gemeinde. Er ist es, der seinen Jüngern zuruft: „Gebt Ihr ihnen zu essen!“ – Dieser Ruf ist ja die Botschaft des ganzen Bildes, er bringt den Auftrag der Gemeinde zum Ausdruck. Aber wo sind die Jünger auf diesem Altarbild? Sind sie in dem kleinen Jungen angedeutet? - Eigentlich spricht der Herr doch die Menschen an, die vor dem Bild sitzen, die es betrachten, die sein Wort im Gottesdienst und im alltäglichen Leben hören, sie sind die Jünger, die er meint, die er ruft, die er beschenkt und begabt, die er heilt, die er sendet, denen seine Liebe gilt. Sie sind zu den Menschen draußen gesandt, die Hunger leiden, nicht nur leiblichen Hunger, sondern die es nach Leben hungert und dürstet, um ihnen zu bringen, was sie sättigt. Ganz bewusst zielt also die Künstlerin auf die Kommunikation zwischen dem Altarbild und der Gemeinde, unserem Herrn und seiner Gemeinde. Diese Gemeinde ist aber eben nicht nur die Gemeinde der Jünger von damals, sondern die Gemeinde derer, die heute Gottesdienst feiern, die miteinander Gott anbeten, singen, hören, Seinen Willen tun, sich und ihre Gaben IHM hingeben, damit ER sie segne und sie IHM dienen, damit sie IHM an und in der Welt dienen. Darum hat dieser Kirchraum eine offene Seite, eine Seite, die nach draußen weist, hohe offene Fenster und Türen: „Geht hinaus! Gebt ihr ihnen zu essen! Tragt mich als Lebensbrot zu denen, die hungert und dürstet!“

Dies ist ein göttlicher Auftrag, eine wesentliche Konkretion der Vision „Der Sand soll blühen!“ Er ist für diejenigen, die ihn heute hören, genauso eine Überforderung, ja, eine absolute Überforderung, wie für die Jünger damals. Sie schauten ja zuerst auf die fünf Brote und zwei Fische und fragten: „Aber was ist das unter so viele?“ – Ihnen kann diese Rechnung Jesu nicht aufgehen, das muss doch jeder sehen! - Aber der Herr darf nicht nur in seiner Menschlichkeit gesehen werden, nicht nur in der Dimension des Irdischen und Vergänglichen mit seinen Möglichkeiten, sondern gerade als der von Gott Gesandte, in seiner göttlichen Dimension, als Gottes Sohn. Sein Vater ist der, dem alle Dinge möglich sind, der allmächtige und barmherzige Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist, wie es im Segen heißt.

Von der irdischen Dimension, der horizontalen, freilich ist das ganze Bild machtvoll durchzogen. Die drei Fischnetze am linken Rand des Bildes, die sieben Boote (ein Bild für die weltweite Kirche?), die sich in der Bildmitte auch als Körbe mit Fischen und Broten interpretieren lassen. Das Wasser und der Strom der Fische, die dreißig Ähren und der Strom der Brote, die hinstreben zu den Menschen am Ufer des Sees, die drei Dächer, (Sind damit vielleicht die drei großen Konfessionen gemeint?) die ihnen so lebendig Schutz bieten, der vom See her kommende Weg, der sich dreifach gabelt und bei den Menschen endet, die wieder in drei Gestalten über den Kindern sich erheben, in verschiedene Richtungen schauend, das alles ist ein starkes horizontales Band voller diesseitiger vergänglicher Elemente, voller Weltbezug.

Aber es gibt auch die andere Dimension, die vertikale Ebene in diesem Bild: die Wolke, in der wir die ewigen Flügel Gottes erkennen, und die Feuersäule weisen auf den Gott des Alten Bundes hin, der sein Volk durch die Wüste leitete ins gelobte Land, den sein Volk im heiligen Zelt verehrte, das sein Gegenbild im Himmel hat. Darum erkennen wir in diesem Zelt unter der Wolke auch die Flammen des Heiligen Geistes, einen Fisch als Symbol Christi und ein kreisrundes hostienförmiges Zentrum. Die Mitte dieses Zeltes aber ist das Kreuz, weil es die Mitte und der Schlüssel für alle wahre Anbetung Gottes ist. Darum können wir andererseits in der Gemeinde des Alten Bundes auf der rechten oberen Seite des Bild über den drei Dächern auch das erhöhte Volk Gottes sehen, die Gemeinde der Vollendeten, die Heiligen der oberen Welt. Unten und oben, Himmel und Erde, sie dürfen nicht getrennt werden, sie gehören zusammen und werden machtvoll zusammengehalten durch das Kreuz, durch den gekreuzigten und auferstandenen Herrn. Das Heiligtum in Himmel und sein Gottesdienst hat seine Entsprechung im Heiligtum auf Erden und seinem Gottesdienst. Das himmlische Zelt („der himmlische Tabernakel mit der Hostie“ ) formt sich aus zu einem Halbkreis, den der Halbkreis unter dem breiten Ähren-Brotband zum ganzen Kreis ergänzt. Ja, der untere Kreis trägt gleichsam das Band der Gaben und bindet es in den himmlisch-irdischen Gottesdienst ein, dessen Mitte das Kreuz, der gekreuzigte und auferstandene Herr ist. Das sagt nochmals deutlich: Wenn Christus Euch sendet, dann geschieht das im Rahmen seiner göttlichen Macht, im Rahmen seiner göttlichen Möglichkeiten, im Rahmen von Gottesdienst und ist Auftrag des ewigen Gottes. Ihr führt diesen Auftrag nicht aus als Menschen, die auf ihre Möglichkeiten bauen, sondern als solche, die gelernt haben, auf Gottes Macht und Willen zu vertrauen, der durch sein Schöpfungswort, diese Welt erschaffen hat, der sein Erlösungswort in Christus gesprochen hat und der durch seinen Heiligen Geist diese Welt vollenden wird, damit er alles in allem sei - als der, der aus Liebe diese Welt erschuf.

Dies Altarbild ist ein wahrhaft sprechendes Bild. Es enthält noch Elemente, die wir nicht übersehen sollten, besonders wenn es uns um den Auftrag unserer Gemeinde geht.

Wir haben schon gemerkt, dass die Zahlensymbolik nicht von ungefähr ist. Die Zahl der Vollkommenheit ist in der Bibel die Zahl „Sieben“. Wenn wir die Geschichte von der Speisung der 4000 nach dem Lukasevangelium näher betrachten, dann bleiben da, anders als beim der Speisung der 5000 in allen anderen Versionen nicht 12, sondern sieben Körbe mit Resten übrig. Sieben Körbe, so scheint es am Anfang zu sein, wenn wir dem Korb mit Brot in der Mitte des Bildes betrachten. Aber unversehens können wir diese Körbe auch als Schiffe deuten. Schiffe aber symbolisieren die Kirche. So ist es schon früh verstanden worden im Eucharistiegebet: „Und wie das Brot verstreut war auf den Bergen und zusammengebracht eins wurde, so bringe zusammen Dein Volk von den Enden der Erde zu Deinem Reich. Maran atha. Unser Herr kommt. Ja, komm, Herr Jesu.“ Also stellen die sieben Schiffe wirklich das Reich Gottes in seiner Vollkommenheit dar. So macht es auch Sinn, den Brotkorb in der Mitte als Schiff zu deuten, dessen Mast das Kreuz ist. Das ist Kirche, dessen Segel das Heiligtum ist. ( Fällt uns dabei nicht auch das Adventslied ein „Es kommt ein Schiff geladen bis an sein höchsten Bord, trägt Gottes Sohn voll Gnade, des Vaters ewig’s Wort.“ )

Dieses himmlische Heiligtum ist in derselben blauen Farbe gehalten wie der See Genezareth und die Fische. Das erinnert an Hesekiel 47, an die Tempelquelle, deren Lebensstrom das ganze Land heilt und fruchtbar macht. Woher also kommt alles Leben im Reiche Gottes? Es kommt aus dem Heiligtum Gottes. Denn Gott selbst ist die Quelle des Lebens und in seinem Lichte sehen wir das Licht. ( vgl. Ps. 36,10 )

Das ist auch das Wasser, das das Schiff der Kirche trägt. – An diesem heiligen Zelt im Himmel hängen übrigens auch die drei Fischnetze. Reich Gottes, gleich welcher Richtung und Ausprägung hier auf der Erde, wächst vom Heiligtum Gottes her.      Für unsere Gemeinde will das sagen: Gottesdienst muss die Mitte des ganzen Gemeindelebens sein und bleiben, Gottesdienst in beiden Dimensionen – der ganzen Hinwendung zum Heiligtum und der Hinwendung zur Welt. Denn im göttlichen Lebensstrom wird beides miteinander verbunden und eins. Aber eine leere Kirche wäre auch ein Hinweis darauf, dass unser Gottesdienst nicht von der Quelle dieses Lebens gespeist ist. –

Am äußersten Netz und am äußersten Boot und weiterhin am Bildrand finden wir einige grüne Blätter. Die grüne Farbe zieht sich dann überraschend auch ins Bild hinein. Diese Blätter erinnern uns an die Offenbarung 22, wo am Rande des Lebenswassers, das vom Throne des Lammes ausgeht, Bäume des Lebens stehen, die jeden Monat Frucht tragen. Und dann heißt es: „Und die Blätter der Bäume dienen den Völkern zur Heilung.“ ( Off. 22, 3 ) So werden diese Blätter zu Zeichen des Wachstums des Reiches in dieser Welt – und zum Hinweis darauf, woher die Nationen dieser Welt und wir als Einzelne Heilung erlangen können. Lies Ebinger hat hier übrigens nur elf Blätter dargestellt, es muss also weiter gesucht werden! Weitere Blätter finden wir dann tatsächlich auf der anderen Seite des Bildes in den Weinblättern. Eucharistie als Speise zum ewigen Leben, als göttliche Gabe zur Heilung der Welt!“

Im Zusammenhang mit dieser Zahlensymbolik möchte ich noch auf die heilige Zahl „Drei“ kommen. Drei Fischnetze stehen wohl für Reich Gottes in seiner dreifachen Ausprägung: orthodox, katholisch und evangelisch (- freikirchlich ). Dasselbe sagen sicher auch die drei Dächer auf der rechten Bildseite aus. Ineinander sind sie verwebt, mit organisch gestalteten Linien verbunden, direkt an das himmlische Zelt angefügt und unter dem Volk des Alten Bundes oder der erhöhten Gemeinde, so geben sie den drei Gestalten Schutz, die in verschiedener Richtung blicken und ganz gewiss auch die drei großen Richtungen des Christentums darstellen.

Weiter: Vom See her, direkt vom einem Fisch her kommt der Pfad, der sich dann wieder dreifach gabelt, zwei davon wieder miteinander verbunden und endend bei den drei Personen. Der Fisch ist das Symbol für das christliche Urbekenntnis: „Jesus Christus Sohn Gottes Retter“ – Ichthys – Fisch. Von daher kommen alle christlichen Bekenntnisse. Aber Kirche stellt sich heute eben als OIKUMENE dar, in jener dreifachen Gestalt. Die Stufen vom Wasser führen dorthin. So können wir unserem Altarbild unseren ökumenischen Auftrag als Auftrag der göttlichen Liebe in dieser Welt entnehmen, der sich uns ja auch in dreifacher Gestalt offenbart: als Gott der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Übrigens ist der Namensgeber unserer Gemeinde Philipp Melanchthon der Ökumeniker unter den Reformatoren. – Nur in dieser ökumenischen Dimension wird Reich Gottes unter uns wachsen, nicht im Kampf gegen einander, sondern wenn wir uns als Glieder des einen Leibes Christi verstehen, die mit ihrem Leben, ihrer Frucht und ihrem Bekenntnis wieder zurückweisen auf das Urbekenntnis und die Quelle, aus der das Leben kommt, auf das ewige Wort Gottes, als Schöpfungs-, Erlösungs- und Vollendungswort. So wird auch unser Weg als Gemeinde ein Weg durch die Wüste unter Wolke und Feuersäule, unter dem Schutz der ewigen Flügel sein, in der Kraft des Gottes, der uns das Leben schenkt und den Auftrag: „Gebt ihr ihnen zu essen!“

Dieses Altarbild ist im Zusammenhang mit der gesamten Raumgestaltung zu sehen. Daher ist es wichtig, auch die Fenster mit in die Betrachtung einzubeziehen. Allerdings fügte Lies Ebinger als Abschluss der Gesamtgestaltung noch den Entwurf für das Altarparament hinzu. Es nimmt wesentliche Elemente der Fenstergestaltung und des Altarbildes auf und spitzt sie auf eine ganz schlichte Weise zu. Schauen wir auf das Altarbild, dann waren uns die beiden Halbkreise aufgefallen, die den himmlischen und den irdischen Gottesdienst zu einer Einheit verschmelzen. Diese Halbkreise sind im Altarparament nun zum Kreis zusammengefügt und ergeben das O ( Omega ), andererseits kommt diese Kreisfigur sehr oft in den Fenstern vor. Die Dreiecke aus den Fenstern kehren in den Dächern im Altarbild wieder. Sie sind im Parament zum A ( Alpha ) geworden, dessen Spitzen goldfarben ( Farbe der Ewigkeit ) sind. Alpha und Omega, A und O, Anfang und Ende, das ist der Herr: Alles in allem. Auch die grundlegenden Farben des Altarbildes kehren im Parament nochmals wieder – im A das Gelb/Gold der Wolke, im O das Rot/Orange der Feuersäule und im mittleren Kreis das Blau als Farbe des Lebenswassers, des Geistes. So wird das Altarparament zum krönenden Abschluss der Gestaltung des Raumes – ein einziger Hinweis auf den, der Anfang und Ende ist, von dem wir kommen und bei dem wir unser Ziel haben.

(Heinrich Mohn, Pfr. i. R. – 13.11.2010)

 

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