Ev. Melanchthongemeinde Griesheim
- Herzlich Willkommen

Nach Abschluss der Weihnachtsaktion „Kinder helfen Kindern“ zog Pfarrer Konrad Rampelt von der Melanchthongemeinde ein positives Fazit und freute sich über eine ungebrochene Hilfsbereitschaft im 22. Jahr. Mit 1356 Geschenkpäckchen, davon 150 Geschenkschulranzen, konnte vielen Kindern in Rumänien eine große Freude gemacht werden.

Kinder Kita

Unterstützt wurde die Melanchthongemeinde von allen Griesheimer Schulen und Kindergärten sowie zahlreichen Bürgern. Auch Schulen in Pfungstadt, die Evangelische Gemeinde und die Carl-Ulrich-Schule in Weiterstadt, die Astrid-Lindgren-Schule in Braunshardt, die Schloss-Schule in Gräfenhausen, die Grundschule in Friedrichsdorf und Burgholzhausen sowie die katholischen Kirchengemeinden St. Georg und St. Joseph in Eberstadt beteiligten sich an der Weihnachtsaktion. „Mütter kommen mit ihren Kindern und bringen die Päckchen. Dann gibt es Menschen aus Griesheim oder Mörfelden, die zehn bis zwanzig Päckchen oder Schulranzen packen, weil ihnen diese Aktion so am Herzen liegt.

Arme Familie

Jedes Jahr zeigen sich neue Gesichter der Hilfsbereitschaft“, bilanziert Konrad Rampelt, dankbar dafür, dass generationsübergreifend viele Menschen zum Gemeindezentrum in der Brucknerstraße kommen und ihre Geschenkpäckchen bringen. Engagierte Gemeindemitglieder halfen beim Verladen der Päckchen, die dann von György Urcan mit einem von der Spedition Friedrich kostenlos überlassenen Lastwagen nach Mediasch transportiert wurden.

Eibesdorf III

Dort übernahm Pfarrerin Hildegard Servatius-Deppner von der Medischer Pfarrergruppe die Verteilung der Weihnachtsgeschenke. Alljährlich sucht sie in den umliegenden Dörfern neue Schulen aus, in denen die Päckchen nach der letzten Stunde an die Schüler verteilt werden. Ihr Dankesschreiben erreichte Pfarrer Konrad Rampelt kurz vor Weihnachten. Sie berichtete darin von der Übergabe der aus Deutschland kommenden Geschenke in Fraundorf, Arbegen und Schaal sowie von strahlenden Kinderaugen. „Mitten in den trüben Schulalltag kamen die schönen Päckchen. Die Kinder konnten es kaum fassen“, schreibt sie. Und weiter: „In Eibesdorf und Meschen haben wir ganz arme Familien mit Schulranzen beschenkt. Große Überraschung und Freude auch hier.

Besonders bei einem behinderten Jungen auf dem Bett. Nach der Aktion war ich sehr traurig. Die Situation der Schulen und der Kinder hat mich sehr betrübt. Nach ein paar Tränen und ein wenig Schlaf ging es mir besser. Danke, dass ihr euch die Mühe macht! Danke an all die fleißigen Hände.“ Die Zeilen von Pfarrerin Servatius-Depner rührten auch Pfarrer Konrad Rampelt zu Tränen, denn viele Päckchen gingen in seinen Heimatort und den Geburtsort seines Vaters. „Das Ost-West Gefälle von arm und reich in der EU ist oft größer als angenommen“, betont er und gibt den Dank seiner Amtskollegin weiter an die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer, die sich in vielfältiger Art und Weise für die Hilfsaktion eingesetzt und sie auch finanziell unterstützt haben, so dass von den Spenden die Benzinkosten gedeckt werden konnten.

Von Gudrun Hausl

 

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