Ev. Melanchthongemeinde Griesheim
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Historisches

Eine Betrachtung des Altarbildes der Melanchthongemeinde Thema: „Speisung der 5000“ v. Lies Ebinger 1989

Das Altarbild im Kirchraum der Melanchthongemeinde wurde von Lies Ebinger in Bad Ems als erster Schritt der Innenraumgstaltung anlässlich des 25. Jubiläums der Melanchthongemeinde v. 1. – 12. November 1989 geschaffen und bei dieser Gelegenheit der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Thema ergab sich aus einem Anstoß zweier Predigten, die Günter Mappes und Heinrich Mohn im Zusammenhang mit der Kirchenvorstandswahl 1985 - und doch unabhängig voneinander - gehalten hatten. Beide Predigten hatten dieselben Grundgedanken und sahen in Joh. 6, 1 – 15 („Die Speisung der 5000“) eine besondere Botschaft an die Melanchthongemeinde in dem Auftrag Jesu an seine Jünger: „Gebt ihr ihnen zu essen!“. In den folgenden Jahren, besonders 1986/87 wurden im Kirchenvorstand Grundlinien zu einem Gemeindeaufbaukonzept festgelegt, die zusammen mit der damaligen Gemeindepädagogin Birgit Reuß erarbeitet worden waren und sich dann für den Gemeindeaufbau auswirkten. Dabei blieben jene Impulse des Altarbildes stets wirksam.

Geschichte der Melanchthongemeinde

Das Anwachsen der Bevölkerung Griesheims nach dem zweiten Weltkrieg durch Evakuierte, Flüchtlinge und Heimatvertriebene ließ Griesheim schnell vor allem nach Osten hin wachsen.

Dies machte eine 2.Pfarrstelle in der“ Evangelischen Gemeinde Griesheim“, heute „Luthergemeinde“, notwendig.

Pfarrer Dr.Czaia, seit 1951 Gemeindepfarrer der evangelischen Gemeinde in Griesheim, behält die Pfarrstelle 1 und die Pfarrstelle 2 für den Ostbezirk wird zum 1.12.1952 besetzt. Als Pfarrhaus und Büro diente ein angemietetes Haus in der Wilhelm-Leuschner-Strasse. In der Bessunger Strasse diente ein kleines Nebengebäude als Versammlungsraum für Jugendgruppen, Frauenhilfe und Bibelstunden. Gottesdienste fanden im Saal der Gastwirtschaft „Donauschwabenhof“ in der Bruckner Strasse statt. Man war sich aber einig, dass die nach Osten expandierende Gemeinde einen zentralen Sammelpunkt für den neuen Pfarrbezirk brauchte. Zu weit waren die Wege zur Ortskirche, am äußersten Westrand Griesheims liegend, zum Pfarrbüro in der Ortsmitte und den Versammlungsräumen wiederum an einem anderen Ort liegend.

Am Ostersonntag 2010 ging ein langehegter Traum in Erfüllung: Der Glockenturm wurde festlich in einem Gottesdienst eingeweiht. Neben den Gemeinderäumen und Kirchraum fehlte dem Gebäudeensemble bisher der Turm. Nach  jahrzehntelanger Spendensammlung und Benefitzveranstalungen war es nun soweit. Der Turm stand. Doch nicht nur das. Das Glockenspiel in dem 14 Meter hohen Gebäude spielt seither zur Mittags und Abendstunde das jeweilige Wochenlied. Darüber hinaus lässt über ein Keyboard auch live Musik einspielen.