Ev. Melanchthongemeinde Griesheim
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Gemeindefest der Melanchtongemeinde mit Einweihung des sanierten Kindergartens

Am Sonntag, 25. Juni,  feierte die Melanchtongemeinde ihr diesjähriges Gemeindefest. Nachdem die neuen Konfirmanden im Gottesdienst vorgestellt und die Gemeinde an ihre Taufe erinnert wurde, ging ab 11.30 Uhr das Festprogramm los. Im Foyer der Kirche war ein Stand zum Thema „500 Jahre Reformation“ aufgebaut und draußen stand eine Hüpfburg für die kleinen Festbesucher. Außerdem konnten die Gäste des Fests Lose für eine Tombola kaufen und wertvolle Preise gewinnen. Zur Stärkung gab es Kesselgulasch, Würstchen mit Kartoffelsalat, Brezeln oder Kuchen zu kaufen. Mit ihrer Musik sorgte die Blaskapelle „Siebenbürger Musikanten“ für Stimmung, bis sie um 13.15 Uhr vom Posaunenchor der Melanchtongemeinde abgelöst wurden. Dieser begleitete auch die Einweihung der neu sanierten Kindertagesstätte der Gemeinde.

a klein Besucher

a klein BesucherNachdem die Kinder des Kindergartens den Gästen mit einem Auftritt gezeigt hatten, wie viele Menschen und Handwerksberufe an der Sanierung mitgewirkt haben und wie wohl die Kinder sich nun in ihrer Tagesstätte fühlen, traten einige Ehrengäste auf die Bühne und richteten das Wort an die Besucher.

Zuerst erzählte der Architekt Jörn Gärtner von den „schwierigen Zeiten während des Auszugs“ aufgrund eines Schadnagerbefalls in der Decke der Kita und wie viel Mühe er sich bei der Sanierung gegeben habe. Er dankte zudem allen Firmen, die dabei mitgewirkt haben sowie allen Helfern für einen „gelungenen Einsatz“. Der Kostenrahmen werde vorrausichtlich eingehalten, die 75 Kinder sind am 30. Mai wieder in die Tagesstätte gezogen und das Ziel sei somit erreicht.

a klein Ehrengäste

Anschließend ergriff die Kita-Beauftragte des Kirchenvorstandes, Christine Wolf, das Wort. Sie bezeichnete die Einweihung des neu sanierten Kindergartens auf dem Fest als „besonderen Höhepunkt“ und erklärte den Besuchern, wie komplex sich der Auszug aus der Tagesstätte im April 2016 gestaltet hatte. Nach langer und gut durchdachter Vorbereitungszeit dauerten die eigentlichen Sanierungsarbeiten nur acht Wochen. Dabei wurde deutlich, wie „lebendig und breit aufgestellt“ die Gemeinde sei. Sie dankte der Stadt Griesheim für eine fünfzigprozentige Kostenbeteiligung, dem Kindergartenteam für sein Engagement, Kindergartenleiterin Jutta Bieber dafür, dass sie immer für alle da war, sowie den Eltern für ihr Verständnis und lobte auch die Kinder. Da „in jedem Chaos etwas Gutes steckt“, habe man heute voller Stolz und Freude einen Grund zu feiern. Mit dem Zitat „Wer das Morgen in die Hand Gottes legt und heute ganz empfängt, was er zum Leben braucht, der allein ist wahrhaft gesichert“ von Dietrich Bonhoeffer beendete Wolf ihre Rede.

Der Bürgermeister Geza Krebs-Wetzl übernahm im Anschluss das Mikrofon und bezeichnete den Kindergarten bei seinem ersten öffentlichen Auftritt in der Melanchtongemeinde als „Stätte des Lernens“. Er sei als eine Unterstützung für Familien sehr wichtig, da die Familien die Stützen der Gesellschaft seien. Auch der Dekan der evangelischen Kirche Darmstadt-Land, Arno Allmann, sieht in der Kita einen „Wegbereiter des Kindes“, in dem es Fähigkeiten entwickeln und erste religiöse Erfahrungen machen kann. Er dankte den Eltern ebenfalls für ihre Geduld während des schwierigen Jahres und wünschte den Kindern Gottes Segen.

a klein Pfarrer Erzieher

Im Anschluss sprachen auch die beiden Pfarrer Holger Uhde und Konrad Rampelt Segensgebete für den Kindergarten, bevor Pfarrer Uhde und Christine Wolf dann gemeinsam das Band am Eingang der Kita durchschnitten und diese somit offiziell ihrer Bestimmung übergaben. In Form einer Polonaise zogen die Gäste dann in die Kita ein und gingen umgehend auf Entdeckungsreise durch die neu gestrichenen Räume. Der Kindergarten hat nun eine Schallschutzdecke, ein neues Lampensystem, eine neue Garderobe und digitalisierte Erneuerungen wie die drei Monitore im Flur.

Nach der Einweihung ging das Programm des Gemeindefests noch fröhlich weiter und die Kinder konnten sackhüpfen, dosenwerfen, seilspringen oder sich schminken lassen. Für musikalische Unterhaltung sorgte nun die Jazz-Band „Nomen Nomina“, bis das Fest um 17 Uhr schließlich mit dem traditionellen Ballonsteigen am Glockenturm ausklang.   

Maren Müller