Ev. Melanchthongemeinde Griesheim
- Herzlich Willkommen


 

Hallo erstmal und schön, dass Sie /Ihr diese Seite zur Konfirmation öffnet. Bei uns in Melanchthon haben wir ein Jahr Konfirmandenzeit, eine Zeit, in der ihr Gott näher kennenlernen könnt und checkt, warum ihr auf diesem Planeten Erde seid. Und als Höhepunkt des Ganzen gibt es eure Konfirmation. Wir - das sind Pfarrer Konrad Rampelt, eine ganze Menge junger Leute und Pfarrer Uhde-  freuen uns auf euch.

Was geht ab bei Konfi ?

Einmal gibt es jede Woche eine abwechslungsreiche Konfi Stunde mit Themen zum christlichen Glauben. Höhepunkte sind unsere Konfirmandenfreizeiten. Dort seid ihr unterweg, erlebt Spass, Aktionen und erfahrt mehr davon, dass Gott euch liebt. übrigens: wir haben zwei Konfirmandengruppen: eine Dienstagsgruppe unter der Leitung von Pfarrer Konrad Rampelt und eine Donnerstagsgruppe unter der Leitung von Pfarrer Holger Uhde

Wie kann ich mich anmelden ? 

Ganz einfach. Im Frühling jeden Jahres  haben wir einen Anmeldetag.Das Datum dafür steht im Gemeindebrief und auf unserer Homepage. Dann  kommt ihr zu uns in die Melanchthongemeinde und füllt eine Anmeldung aus. Danach gibt es ein erstes Treffen. Dort teilt ihr euch ein, zu welcher Gruppe ihr gehen wollt.

Wann startet Konfi ?

Los geht es jedes Jahr beim Gemeindefest. Das ist in diesem Jahr am 25. Juni ab 10.30 Uhr. Da werdet ihr im Gottesdienst begrüßt . Von da ab seid ihr Konfirmandinnen und Konfirmanden.

Was muss ich sonst noch wissen ?

  • 20 Gottesdienste besucht jeder Konfirmand/jede Konfirmandin. Dazu gehören jeweils 2 Gottesdienste am Sonntagmorgen 10.30 Uhr; 2 Lobpreisgottesdienste am Sonntagabend 19.00 Uhr, 2 Taizegebete am Sonntag, 19.30 Uhr, 2 Abendgebete Mo-Do um 19.00 Uhr, 2 generationsverbindende Gottesdienste sonntags 10.30 Uhr, 2 Teilnahme an der Jugendgruppe Mittwoch 18.00 Uhr; der Rest der Gottesdienste ist frei wählbar.
  • zur Konfirmandenzeit gehören a. ein Praktikum in einem unserer Gemeindebereiche plus einige Bibelverse zum Auswendiglernen

Wann ist die Konfirmation ?

Immer einige Wochen nach Ostern. In 2018 sind das der 29. April für die Dienstagsgruppe und der 13. Mai für die Donnerstagsgruppe

Weitere Infos zur 1. Dienstagsgruppe, 2. Donnerstagsgruppe, 3. Auswahl an Konfirmationssprüchen, 4. Geschichte der Konfirmation

1. Diensttagsgruppe   - Treffpunkt jeden Dienstag von 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr  unter der Leitung von Pfarrer Konrad Rampelt und      Team

2. Donnerstagsgruppe:

  • Unsere wöchentlichen Konfirmandenstunden sind ab dem 17. August 2017 bis zum 18. Januar 2018 jeweils donnerstags von 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr. Ausnahme sind die Schulferien: dort findet kein Unterricht statt. Ab dem 25. Januar 2018 bis zum 22. März 2018 treffen wir uns als Konfi Alpha jeden Donnerstag von 18.00 bis 20.00 Uhr. Konfi Alpha sind Abende mit interessant aufgemachten Themen, jugendlichen Mitarbeitern, viel Musik und einem gemeinsamen Essen. Übrigens: für das Essen benötigen wir Ihre Mitarbeit als Eltern.
  • Unsere erste verbindliche Konfirmandenfreizeit findet statt vom Donnerstag, 21. September 2017 bis Sonntag, 24. September 2017. Dafür wird schulfrei gewährt. Zur zweiten Freizeit in den Osterferien laden wir ein vom 03. April 2018 bis 07. April 2018.
  • Unser Vorstellungsgottesdienst ist am Sonntag , 6. Mai 2018 um 10.30 Uhr
  • Die Konfirmation ist am
    1. Samstag,12.Mai 2018 um 18.00 Uhr Beichte und Abendmahl
    2. Sonntag,13. Mai 2018 um 10.00 Uhr Gottesdienst mit feierlicher Einsegnung

Was braucht ihr sonst noch ?

  1. eine eigene Bibel. Wer noch keine hat besorge sich eine. Am besten die Ausgabe „ Hoffnung für alle“ oder „ Die gute Nachricht“ oder die Übersetzung von Luther. Sie gibt es in jedem Buchladen oder im Netz.
  2. einen Schnellhefter für Kopien und wichtige Notizen,
  3. Schreibzeug
  4. dazu gibt es noch ein Konfirmandenbuch (365g Zündstoff), das ich euch besorge  oder den Mitarbeiterinnen im Gemeindebüro (Tel 06155 61099, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! )

 

Viele liebe Grüße

Pfarrer Holger Uhde

3. Auswahl an Konfirmationssprüchen

Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir

 und will dich segnen.     (Gen 26,24b

 Siehe ich habe dir geboten, daß du getrost und unverzagt seist.

 Laß dir nicht grauen und entsetze dich nicht.

 Gott ist mit dir auf allen deinen Wegen   (Josua 1,9)

 Ich vertraue darauf, daß du so gnädig bist;

 mein Herz freut sich, daß du so gerne hilfst.   (Ps 13,6)

 Du tust mir kund den Weg zum Leben:

 Vor dir ist Freude die Fülle

 und Wonne zu deiner Rechten ewiglich.   (Ps 16,11)

 Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. (Ps 23,1)

 Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal,

 fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir. (Ps 23,4)

 Leite mich in deiner Wahrheit und lehre mich!

 Denn du bist der Gott, der mir hilft.   (Ps 25,5)

 Vor wem sollte ich mich fürchten?

 Gott ist meines Lebens Kraft, vor wem sollte mir grauen? (Ps 27,1)

 Gott ist mein Licht und mein Heil;

 vor wem sollte ich mich fürchten? (Ps 27,1a)

 Gott ist meine Stärke und mein Schild;

 auf Gott vertraue ich, da wurde mir geholfen. (Ps 28,7)

 Ich freue mich und bin fröhlich, Gott, über deine Güte.

 Du stellst meine Füße auf weiten Raum (Ps 31,8a + 9b)

 Gott, deine Güte reicht soweit der Himmel ist

 und deine Wahrheit soweit die Wolken gehen (Ps 36,6)

 Du aber Gott wollest deine Barmherzigkeit

nicht von mir wenden, laß deine Güte und Treue alle Wege mich behüten. (Ps 40,12)

 Weise mir Gott deinen Weg, daß ich wandle in deiner Wahrheit,

 erhalte mein Herz bei dem einen, daß ich deinen Namen fürchte

 (Ps 86,11)

Denn Gott ist deine Zuversicht,

 der Höchste ist deine Zuflucht.

 Denn er hat seinen Engeln befohlen,

 daß sie dich behüten auf allen deinen Wegen. (Ps 91,9+11)

Das ist ein köstlich Ding, dem Herrn danken

 und lobsingen deinem Namen, du Höchster,

 des Morgens deine Gnade

 und des Nachts deine Wahrheit verkündigen. (Ps 92,2 + 3)

 Der Herr denkt an uns und segnet uns. (Ps 115,12)

 Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege. (Ps 119,105)

 Von allen Seiten umgibst du mich

 und hältst deine Hand über mir. (Ps 139,5)

 Ich danke dir dafür, daß ich wunderbar gemacht bin;

 wunderbar sind deine Werke;

 das erkennt meine Seele. (Ps 139,14)

 Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz;

 prüfe mich und erfahre, wie ich´s meine. (Ps 139,23/24)

Verlaß dich auf Gott von ganzem Herzen

 und verlaß dich nicht auf deinen Verstand,

sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen,

so wird er dich recht führen. (Spr. 3, 5.6)

 So spricht Gott: Ich liebe, die mich lieben,

 und die mich suchen, finden mich. (Spr 8,17)

Siehe, Gott ist mein Heil, ich bin sicher und fürchte mich nicht.

 (Jes 12,2a)

 Wer glaubt, der flieht nicht. (Jes 28,16)

 Die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft,

 daß sie auffahren mit Flügeln wie Adler,

 Daß sie laufen und nicht matt werden,

 daß sie wandeln und nicht müde werden. (Jes. 40,31)

 Gott sagt: Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir.

 Ich helfe dir. Ich halte dich bei meiner rechten Hand. (Jes 41,10)

 So spricht Gott:

 Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst,

 ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein. (Jes 43,1)

Es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen, aber meine Gnade soll nicht von dir weichen,

und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen. (Jes 54,10)

Dein Wort ist meines Herzens Freude und Trost,

 denn ich bin ja nach deinem Namen genannt. (Jer 15,16)

So spricht Gott: Wenn du dich zu mir hältst,

 so will ich mich zu dir halten. (Jer 15,19)

Heile du mich, Gott, so werde ich heil. (Jer 17,14a)

Gott spricht: ich will euch Zukunft und Hoffnung geben. (Jer 29,11)

 Wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet,

 so will ich mich von euch finden lassen. (Jer 29,13)

 Die Güte Gottes ist, daß wir nicht gar aus sind.

 Gottes Barmherzigkeit hat noch keine Ende. (Klagelieder 3,22)

 Es ist ein köstlich Ding, geduldig sein und auf die Hilfe Gottes hoffen. (Klagelieder 3,26)

 Suchet Gott, so werdet ihr leben! (Am 5,6)

 Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was Gott von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben. (Micha 6,8)

Selig sind die Sanftmütigen;

 denn sie werden das Erdreich besitzen. (Mt 5,5)

Selig sind, die da hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit, denn sie sollen satt werden.   (Mt 5,6)

 Selig sind die Barmherzigen,

 denn sie werden Barmherzigkeit erlangen. (Mt 5,7)

Selig sind,

 die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen. (Mt 5,8)

 Selig sind,

 die Frieden stiften, denn sie werden Gottes Kinder

 heißen.         (Mt 5,9)

 Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes,

so wird euch solches alles zufallen. (Mt 6,33)

 Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt

und nimmt doch Schaden an seiner Seele? (Mt 16,26)

 Ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Welt. (Mt 28,20)

Jesus Christus spricht: Ich bin das Licht der Welt, wer mir nachfolgt,

wird nicht wandeln in der Finsternis son­dern wird das Licht des Lebens haben (Joh 8,12)

Jesus Christus spricht: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.

 (Joh 14,6a)

Jesus Christus spricht: In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden. (Joh 16,33)

Ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht.

 Denn es ist eine Kraft Gottes, die selig macht alle,

die daran glauben. (Röm 1,16)

Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben,

 alle Dinge zum besten dienen. (Röm 8, 28a)

Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, haltet an am Gebet. (Röm 12,12)

 Laß dich nicht vom Bösen überwinden, sondern über­winde das Böse mit Gutem. (Röm 12,21)

 Nehmet einander an, wie auch Christus uns angenommen hat zum Lob Gottes.   (Röm 15,7)

Ihr seid Gottes Bau, einen andern Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist,

welcher ist Jesus Christus. (1. Kor 3,9b,11)

Die Liebe ist langmütig, gütig und freundlich;

 sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles;

 die Liebe hört niemals auf. (1. Kor 13,4.7-8)

 Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei.

 Aber die Liebe ist die größte unter ihnen.   (1. Kor 13,12)

 Der Herr ist Geist,

 wo aber der Geist des Herrn ist,

 da ist Freiheit. (2. Kor 3,17)

Zur Freiheit hat uns Christus befreit. Gal 5,1)

Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue und Sanftmut.

 Wenn wir im Geist leben, so laßt uns auch im Geist wan­deln.

 (Gal 5,22)

 Laßt uns wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist: Christus.   (Eph 4,15)

Handelt wie Menschen des Lichts!

 Das Zeichen des Lichtes ist Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit. (Eph 5,9)

Laßt alle Menschen eure Güte erfahren. Gott ist nahe. (Phil 4,5)

 Aber der Herr ist treu und wird euch Kraft geben und euch vor dem Bösen bewahren. (2. Thes 3,3)

 Gott will, daß allen Menschen geholfen werde und

 daß sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.(1. Tim 2,4)

Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht,

 sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.

 (2. Tim 1,7)

Alle eure Sorgen werft auf Gott, denn Gott sorgt für euch. (1. Petr 5,7)

Wir warten auf einen neuen Himmel und eine neue Erde nach der Verheißung Gottes, in denen Gerechtigkeit herrscht.

 (2. Petr 3,13)

Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt,

 bleibt in Gott und Gott in ihr (bzw. ihm). (1. Joh 4,16)

Laßt uns einander lieben, denn Gott hat uns zuerst geliebt.

 (1. Joh 4,19)

 Laßt uns aufsehen auf Jesus, Anfang und Ende des

 Glaubens. (Hebr 12,2)

Es ist ein köstlich Ding, daß das Herz fest werde,

 welches geschieht durch Gnade. (Hebr 13, 9)

 Sei getreu bis in den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben.

 (Offenbarung 2,10b)

 

 

 

4. Die Geschichte der Konfirmation.

Die Konfirmation wird weder in der Bibel noch in den lutherischen Bekenntnisschriften der Reformation erwähnt. Wie hat sich dieses Fest also entwickelt?


Als es in den christlichen Gemeinden noch üblich war, nur Erwachsene zu taufen, gab es einen Taufunterricht, der manchmal mehrere Jahre dauerte. Man lernte während dieser Zeit die Inhalte des christlichen Glaubens kennen und erfuhr, wie Menschen als Christen miteinander und in ihrer Umwelt lebten. Am Ende des Unterrichts stand die Entscheidung, sich taufen zu lassen.

Irgendwann setzte sich in unseren Breiten die Kindstaufe durch. Kindstaufe hieß: Die Eltern eines Neugeborenen entschieden sich nun stellvertretend für ihr Kind für den christlichen Glauben.
Auf diese Weise fiel jedoch die christliche Unterweisung, das Kennenlernen des eigenen Glaubens weg:

Man wurde einfach in seinen Glauben "hineingeboren". Um jungen Gemeindegliedern doch noch die Möglichkeit zu geben, den eigenen Glauben besser kennen zu lernen und sich die nötigen Kenntnisse anzueignen, entwickelte sich bereits während der Reformation eine Art Katechismus-Unterricht als Vorbereitung auf das erste Abendmahl.

Diese Form des Unterrichtes griff der Reformator Martin Bucer auf: Er forderte ab 1534 eine "Confirmation" junger Gemeindeglieder. Eine von Bucer entworfene Konfirmationsordnung kam erstmals 1538 in Hessen zur Anwendung. Damit blickt die Konfirmation auf eine über 460-jährige Geschichte zurück. Richtig durchsetzen konnte sie sich allerdings erst im 18. Jahrhundert, als in der Zeit des Pietismus die persönliche Frömmigkeit des Gläubigen sehr betont wurde.

Weiterlesen:

An die Konfirmanden